Werkstattausbildung in der differenzierten Oberstufe

Die Schule bietet die Möglichkeit, während der Schulzeit eine staatlich anerkannte berufliche Ausbildung zu absolvieren.

Der wirtschaftliche und rechtliche Trägerverein der Werkstätten ist das Berufsbildendes Gemeinschaftswerk.

Die Schülerinnen und Schüler, die nach der 9. Klasse den technischen Zweig wählen, erwerben in einer der drei Werkstätten einen Gesellenbrief:

Metallwerkstatt
Metallwerkstatt

Elektrowerkstatt
Elektrowerkstatt

Hokzwerkstatt
Holzwerkstatt

Integration in die Schule

Während der ersten beiden Ausbildungsjahre (10. und 11. Schuljahr) nehmen die Schülerinnen und Schüler des Technischen Zweiges weiterhin am größten Teil des Unterrichts ihrer Klasse teil. An zwei Tagen der Woche werden sie nach dem Hauptunterricht, d.h. von 10.00 bis 16.30 Uhr, in der betreffenden Werkstatt praktisch ausgebildet. Auch der fachtheoretische Teil der Ausbildung (Berufsschulunterricht) findet in der Schule statt. Während des 10. und 11. Schuljahrs absolvieren die Schülerinnen und Schüler auf diese Weise das erste und zweite Lehrjahr.

 

 

Abschlüsse

Das dritte Ausbildungsjahr verbringen die Schülerinnen und Schüler ganztägig in den Werkstätten. In der Regel ist dies ihr 12. Schuljahr. Am Ende des 12. Schuljahrs machen sie ihren Berufsabschluss. Wer anschließend das Abitur oder die Fachhochschulreife ablegen will, wird während der Qualifikationsphase zwei Jahre lang gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern des Folgejahrgangs unterrichtet. Die Schulzeit dauert für diese Schüler meist 14 Jahre.