05. Jun 2011

London - eine Reise in die Metropole Europas

Es ist Sonntag Mittag gegen 13h als wir, 25 Schüler der 10a und der 10b und die drei betreuenden Lehrer Frau Hamm-Mühl, Frau von Schenckendorf und Herr Wassmann, uns am Hauptbahnhof in Kassel treffen. Kaum 9 Stunden später finden wir uns nach der Fahrt zum Flughafen Hannover, dem Check In und einem einstündigen Flug, auf dem Flughafen London Stansted wieder. Dieser liegt etwa eine Stunde Autofahrt vom Londoner Stadtteil Paddigton entfernt, wo das Shakespeare Hotel liegt, welches für fünf Tage unsere Herberge sein sollte. Ein schlichtes, aber durchaus gut zu bewohnendes Hotel.

In den folgenden Tagen gab es dann immer von halb acht bis neun Uhr Frühstück, um viertel nach 9 bzw. um halb 10 begannen dann immer unsere Exkursionen. 

Startpunkt war jeden Morgen Paddington Underground. Von dort erkundeten wir mit unseren Underground-Tickets meistens bis zum Nachmittag London in der Gruppe und bis um 22h in kleineren Gruppen auf eigene Faust.

Neben Museen wie der National Gallery, in der es viele der populärsten alten Meister und anderen bekannten Malern zu sehen gibt, und dem British Museum, welches Weltgeschichte zeigt, und vielen anderen Museen, welche alle kostenlos waren, stand auch eine Besichtigung der Tower Bridge auf dem Plan. Ein schönes Panorama von London bot der Blick vom Museum des Nullmeridians in Greenwich.

Durch die Underground-Bahn war es fast schon ein gemütliches Unterfangen London zu erkunden. Nicht so gemütlich und ziemlich anstrengend war ein Besuch im Globe Theater, welches Shakespeare aufbaute. Das dreistündige Stück im Stehen zu verfolgen schafften nur zwei Schüler, die anderen quittierten bei dem warmen Wetter schon nach kurzer Zeit.

Der Ruf Londons es sei die „Smokhauptstadt Europas“ bewahrheitete sich ebenso wie, dass London einfach die Metropole für junge, kreative und erfolgreiche Menschen ist.

Die Subkultur Londons fanden wir in Camdentown, einem Stadtteil voll mit den unterschiedlichsten Nationalitäten, Geschmäckern und Menschen. 

Verschiedene Nationalitäten sind allerdings in ganz London zu finden, wodurch es allerdings teilweise schwer viel sich zu verständigen, da die meisten Verkäufer in den kleinen Läden und den Fastfood-Restaurants, in welchen sich ein Großteil unserer Gruppe verpflegte, ausländische Herkunft waren und ein, man möchte sagen, sehr akzentbehaftetes Englisch sprachen.

Die Freizeit in London nutzten viele um ordentlich einzukaufen und so war bei dem Ein oder Anderen bzw. bei der Ein oder Anderen das Rückfluggepäck um ein paar Kilogramm schwerer.  

Freitag Nacht gegen halb 2 kamen wir dann, nach einer sehr intensiven, interessanten und kulturgeprägten Londonreise wieder in Kassel an.


Joscha Bongard