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Waldorfkindergarten

Das freie Spiel der Kinder zu ermöglichen ist unser zentrales Anliegen. Dafür bietet unser Waldorfkindergarten mittlerweile über 120 Kindern in sechs Gruppen Platz. Unser Kindergartenhaus - eine alte Villa in Wilhelmshöhe - ist von einem zauberhaften Garten umgeben und die großen alten Bäume spenden Schatten und laden zum Klettern ein.

Es gibt drei Gruppen mit einer Betreuungszeit von 7:00 Uhr bis 13:30 Uhr und drei Ganztagsgruppen mit einer Betreuungszeit von 7:00 Uhr bis 17:00 Uhr. Dadurch können wir vielen Eltern die Möglichkeit bieten, Waldorfpädagogik für ihr Kind einerseits und Berufstätigkeit andererseits zu verbinden.

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Besondere Merkmale des Kindergartens sind das Außengelände mit seinen vielen Bäumen und dem Durchlauf der Drusel direkt durch das Gelände sowie das unmittelbare Angrenzen von Kinderstube und Hortgelände.  Unsere Schließzeiten sind drei Wochen im Sommer, ein bis zwei Wochen über Weihnachten sowie die Woche nach Ostern.

Im Rahmen von Integrationsmaßnahmen betreuen wir auch Kinder, die aufgrund ihrer bisherigen Entwicklung einer besonderen Pflege und Förderung bedürfen. Therapien wie beispielsweise die Heileurythmie ergänzen unser Angebot.

Unser Kindergarten schaut auf eine beinahe 50-jährige Tradition zurück. So wurde die erste Gruppe 1962 auf Initiative des Schulvereins gegründet. Schon ein Jahr später übertraf die Nachfrage das Angebot und eine zweite Gruppe konnte eröffnet werden. Die Gruppenräume befanden sich zu der Zeit direkt auf dem Schulgelände in der alten Steinbaracke, die inzwischen zugunsten des Mittelstufenneubaus gewichen ist.

Dem stetigen Erarbeiten anthroposophischer Grundlagen und der Gewissheit, eine zukunftsfähige Pädagogik zu schaffen, ist es zu verdanken, dass wir zu einer solch tragfähigen Einrichtung werden konnten.
Im Sommer 2009 wurde, wiederum aufgrund steigender Nachfrage und der Initiative aus Schule und Kindergarten, unsere Kinderstube gegründet. Damit einhergehend wurden in den beiden darauffolgenden Jahren zwei weitere Ganztagsgruppen geplant, welche wir als 5. und 6. Kindergartengruppe 2010 und 2011 eröffnet haben, um die Kinderstubenkinder in den Kindergarten aufnehmen zu können.

Ein weiterer Aspekt, der für unsere Einrichtung in jüngster Vergangenheit zu weitreichenden pädagogischen Überlegungen führte, ist der Wunsch, die Schule und all ihre angegliederten Einrichtungen zum Bildungshaus werden zu lassen. Dies bedeutet, dass über die Belange der einzelnen Einrichtungen hinaus der Blick auf das Ganze, insbesondere auf die Übergänge, zur zentralen Aufgabe geworden ist.

Grundlage der Waldorfpädagogik ist die von Rudolf Steiner begründete anthroposophische Menschenkunde. Aus ihr heraus gestalten unsere PädagogInnen den Kindergartenalltag.

Dazu gehören im Kindergarten:

  • Ein rhythmischer Tagesablauf mit einem gesunden Wechsel aus freiem Spiel und gemeinsamen Aktivitäten, wie z.B. gemeinsame Mahlzeiten oder gemeinsame Puppenspiele, Fingerspiele, Kreisspiele oder Ähnliches.
  • Ausschließlich natürliche Spielmaterialien
  • Das ausgiebige Spiel im Freien im Garten oder im Wald bei jedem Wetter
  • Biologisches und selbst zubereitetes Frühstück
  • Der Verzicht auf elektronische Medien
  • Das Wiedererkennen der Wochentage durch einen festen Speiseplan und wöchentlich sich wiederholende Aktivitäten wie Wasserfarbenmalen oder Eurythmie.
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In unserem Kindergarten werden die Kinder nach Möglichkeit nicht zu einem bestimmten Spiel angeleitet, sondern können sich in freier Weise mit den natürlichen Spielmaterialien verbinden – ganz ihrer Phantasie folgend!

Die hauswirtschaftliche oder handwerkliche Betätigung der Erwachsenen bietet hierfür die bestmögliche Umgebung. So erleben die Kinder sinnvolle Betätigungen der Erwachsenen, die ihnen Vorbild für das eigene Schaffen im Spiel werden.

Wir sehen in den Kindern unverwechselbare Individualitäten, deren ganz eigene wesensgemäße Entfaltung wir unterstützen wollen. Dafür braucht es im Kindergarten keine Autoritäten, sondern eine anregende Umgebung und nachahmenswerte Vorbilder. Die authentische und nachahmenswerte Art und Weise einer naturgemäßen Arbeit in Haus und Garten durch die Erwachsenen bildet hierbei einen Grundpfeiler in der Begegnung und Beziehung zwischen Erwachsenem und Kind. Auf eine intellektuelle Ansprache der Kinder versuchen wir nach Möglichkeit zu verzichten.

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Wir sind der festen Überzeugung, dass es einer besonderen Pflege der Sinne, also des Tastens, des Gleichgewichtes, des Riechens, des Schmeckens usw. bedarf, damit sich die Kinder in ihrem Körper und in ihrer Umwelt beheimaten können. Hierbei fühlen wir uns in der Verantwortung, mannigfaltige Sinneserlebnisse mit natürlichen Materialien erfahrbar zu machen, ohne dabei die Sinne durch zu Vieles oder durch zu viel Gleichzeitiges zu überreizen. Die Natürlichkeit und die Sinnhaftigkeit des Erlebbaren sind uns dabei die Leitmotive.

 Sie wollen Ihr Kind im Kindergarten anmelden?

Dann fordern Sie bitte im Sekretariat einen Anmeldebogen an.
Tel.: 0561-93513-12 oder
mail@waldorfschule-kassel.de

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Zurücksenden bitte an:

Freie Waldorfschule Kassel
Hunrodstr. 17
34131 Kassel

Liegt ein Anmeldebogen vor, so werden Sie von uns kontaktiert, und es findet in der Folge ein Aufnahmegespräch statt, in dem Sie Ihre Fragen stellen können und wir ein wenig aus dem Kindergartenalltag bei uns berichten.